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Wir haben wieder Post vom Bürgermeister Klaus Rocher bekommen. Wir werden darin zu einer Gegendarstellung aufgefordert. Klicken Sie auf das jeweilige Bild. Bitte lesen Sie unsere Ausgabe und vergleichen Sie die Aussagen. Wir freuen uns auf Feedback von Ihnen an vorstand@die-rangsdorfer.de. Wir werden mit einem gesonderten Schriftsatz Stellung nehmen.

Hier finden Sie unsere Zeitung mein Rangsdorf :

Hier finden Sie unsere aktuelle Ausgabe: meinRANGSDORF – Nachrichten für Rangsdorf: Juli 2018

Klaus Rocher

Klaus Rocher

 

 

 

 

 

 

Gutachter haben bereits vor Jahren darauf hingewiesen, der Rangsdorfer See wird verlanden. Um dieser nicht nur für die Rangsdorfer Bürger tickende Zeitbombe entgegenzutreten hat sich nunmehr ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel gegründet, den Rangsdorfer See zu retten. Mit dem Ziel, den See auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten hat sich der Verein mit dem Namen „Rettung des Rangsdorfer Sees“ konstituiert.

Bereits im Jahr 1930 eröffnete in Rangsdorf das „Strand-Casinos“ mit einer Glashalle welche 1.500 Innen- und 5.000 Außenplätzen am Ufer des Rangsdorfer Sees anbot. Eine 12m hohe Wasserrutsche, eine Tanzfläche und ein Badesteg lockten unzählige Ausflügler nach Rangsdorf, dem sogenannten „Lido Berlins“. Im Jahr 1930 sollen sich bis zu 100.000 Besucher am Strandbad Rangsdorf vergnügt haben.

Leider ist dieser alte Glanz des Rangsdorfer Sees längst verflogen und ein zweifelhafter morbider Charme übrig geblieben. Viele der heutige jüngeren Besucher ahnen nichts vom einstigen Fulminanz des Rangsdorfer Sees. Denn so gut wie er damals aussah, steht es um den See schon lange nicht mehr. Über die Jahre hinweg haben sich dicke Sediment Schichten gebildet, so dass der See heute nur noch eine Tiefe von Durchschnittlich ca. 2 m hat. Viel zu wenig um genug Reserven für Trockenperioden zu haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Vereins zur Rettung des Rangsdorfer Sees, Oliver Scharfenberg. Dass dies zu stimmen scheint, bestätigt die aktuelle Situation am See. Das Ufer hat sich mittlerweile um einige Meter verschoben.

Entstanden ist die Idee zur Seerettung in einem Arbeitskreis der parteiunabhängigen Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer – Bürger für Rangsdorf e.V. Dort wurde der Entschluss geboren, das Thema Seerettung mittels eines eigenständigen, unabhängigen und gemeinnützigen Vereins anzugehen.

Um die Verlandung des Sees endlich zu stoppen, wurden   zunächst die bereits z.T. seit Jahren vorhandenen Gutachten zum See im Vorfeld beschafft. Die Vereinsmitglieder planen nunmehr in einen nächsten Schritt diese zu sichten  und ein Sanierungskonzept mit Experten zu erarbeiten.

„Unser Ziel ist es, den Stillstand beim Thema Rangsdorfer See zu stoppen, sagt der Vorstandsvorsitzende Oliver Scharfenberg. „Seit Jahrzehnten wird geredet. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist. Wir haben eine Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generation, dieser müssen wir jetzt gerecht werden

Neben der geringen Wassertiefe ist unter anderem ein Hauptproblem des Sees, dass ein zu geringer Sauerstoffgehalt vorhanden ist.

Manuel Thormann, Vorstandsmitglied im Verein „Rettung des Rangsdorfer Sees hierzu: „Die Sanierungslösungen müssen wir im Detail erarbeiten, ob dies ein ausbaggern und / oder ein Belüften des Sees ist, wird mit Experten diskutiert“ Grundsätzlich ist es für den See durch das Jahrelange phlegmatische agieren der Gemeinde Rangsdorf fünf vor zwölf! .

Unabhängig hiervon begrüßt der Verein aber auch die positive Neuigkeiten, die Rund um den See entstehen. So wurde das Strandbad Rangsdorf mit seinen ca. 15.000 m² erst vor wenigen Monaten an die Strandbad Rangsdorf GmbH verpachtet. Die GmbH beabsichtigt wieder Leben in das Strandbad zu bringen. Dazu gehören laut dem Geschäftsführer Tim Kube, gastronomische Angebote und Investitionen in die Immobilie, welche im Eigentum der Gemeinde Rangsdorf steht.

Zu einem relativ neuen Trend gehört auch das Stand Up Padelling auf dem Rangsdorfer See. Der Betreiber Jörg Pontow vermietet mit seinem SUPCENTER RANGSDORF Boards an jung und alt und das Angebot geniest große Nachfrage. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.rangsdorfer-see.de

Das Südring Center bietet einen „Seniorenshuttle“ an. Dabei werden Senioren von der Haustür abgeholt und kostenfrei zum Südring Center gefahren. Nach einem möglichen Einkauf werden Sie wieder zu einer verabredeten Zeit zurückgebracht.

Diese Fahrten finden immer am Donnerstag statt. Wer daran Interesse hat, kann sich telefonisch unter der Rufnummer 03375/521875 bis jeweils Dienstag 15.00 Uhr anmelden.

Am 03.07.2018 findet ab 19.00 Uhr im Rathaus eine Einwohnerversammlung zum Ausbau der Kienitzer Straße statt.  Die Gemeinde hat Sanierungsvarianten für die Kienitzer Straße
vorgestellt. Es gibt zur Zeit verschiedene Planungen, wobei vom Bürgermeister die Variante 2 empfohlen wird. Die geschätzten Baukosten der einzelnen Varianten belaufen sich derzeit in der
Variante 1 auf ca. 4.146.000 € und in der Variante 2 ca. 5.480.000 €. Die Anlieger der Kienitzer Straße werden an den Kosten beteiligt. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand der Planungen.

Über mehrere Wochen mussten die Rangsdorferinnen und Rangsdorfer ihr Wasser wegen der Verunreinigung mit Keimen abkochen. Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerinitiative kritisiert
den Umgang mit der Situation durch KMS und den Bürgermeister. Bei der Wurfsendung der Bürgerinitiative für ein liebenswertes Rangsdorf hat der Bürgermeister sehr schnell reagiert und sofort eine Darstellung zu seiner Sicht der Dinge zum Bebauungsplan RA 26 an die betroffenen Haushalte verteilen lassen. Wenn es aber um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geht,
sehen wir nichts von diesem Aktionismus. Im schlechtesten Fall erfahren die Bürger nur durch Zufall, dass unser Trinkwasser verunreinigt war. Der Verein ist erschrocken über die Prioritätensetzung des Bürgermeisters und fordert in ähnlichen Situationen eine umfassende Information der Bevölkerung.

Aufgrund der Berichterstattung zum Themen Auftragsvergaben an Rangsdorfer Kommunalpolitiker schauen wir jetzt genauer hin. Konkret bedeutet dies, dass wir einen Antrag auf Einsicht in die
Vergabeakten gestellt haben. Das Recht, von öffentlichen Stellen Informationen zu erhalten, hat in Brandenburg Verfassungsrang. Rechtsgrundlage ist das Akteneinsichts- und Informations-zugangsgesetz (AIG). Danach hat jedermann das Recht, Einsicht in Akten zu nehmen, sofern nicht überwiegende öffentliche oder private Interessen entgegenstehen. Einer einfache Möglichkeit dazu bietet die Internetplattform fragdenstaat.de. Weitere Informationen finden Sie auch bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg unter lda.brandenburg.de. Mehr Informationen www.die-rangsdorfer.de/akteneinsicht

Lange hat es gedauert, aber nun ist es soweit. Die S-Bahn kommt zurück nach Rangsdorf. Bis zum Mauerbau fuhr die S-Bahn bis Rangsdorf. Im Einigungsvertrag zwischen der BRD und der DDR wurde der Lückenschluss bereits vereinbart. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung und sehen darin auch eine große Chance für Rangsdorf. Die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes muss zeitnah angegangen werden. Die Bürgerinitiative für eine S-Bahnanbindung Rangsdorf e.V. wurde 2003 gegründet und setzt sich seit 2002 für die S-Bahnanbindung von Rangsdorf ein.

Mehr Informationen www.die-rangsdorfer.de/s-bahn 

In der von der Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer – Bürger für Rangsdorf e.V.“ neu aufgelegten Reihe Schandfleck des Monats hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht verwahrloste Ecken und Gebäude in der Gemeinde Rangsdorf zu hinterfragen.

Ehemaliger Penny- Supermarkt Bergstr. 2-5, 15834 Rangsdorf

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verwahrlosung des Grundstückes in der Bergstr.    2-5, Rangsdorf (ehemaliger Supermarkt) wurde die Gemeinde Rangsdorf nunmehr durch die Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer – Bürger für Rangsdorf e.V.“ befragt, wie sich die Zukunft des desaströs aussehenden  Gebäudes zukünftig gestallten wird und wann die notwendigen gefahrenabwehrende Maßnahmen geplant sind, die aufgrund der eigeschlagenen Fensterscheiben und umherliegenden Scherben zwingend notwendig werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Manuel Thormann hierzu: „ Leider gibt es auch in Rangsdorf zunehmend verwahrloste Bauwerke wie insbesondere der ehemalige Penny-Supermarkt an der Bergstraße. Dieses Gebäude ist nicht nur aufgrund seines katastrophalen Aussehens ein Ärgernis für die Rangsdorfer Bevölkerung und verschandelt den Gesamteindruck unserer schönen Gemeinde. Durch die zerschlagene Fensterscheiben und umherliegende Scherben birgt dieses frei betretbare Grundstück auch eine Gefahr für die Gesundheit beispielsweise spielender Kinder.

Die Bürgerinitiative wird regelmäßig ab Juni 2018 bei zuständigen Rangsdorfer Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung die bisher fehlende Transparenz einfordern und im Wege des Akteneinsichts- und Informationsgesetzes Brandenburg (AIG) den zukünftigen Umgang und die Planung erfragen und die Antworten veröffentlichen.

Unser liebens- und lebenswertes Rangsdorf wächst! Das macht auch eine Erschließung weiterer Flächen unserer Gemeinde notwendig. In der Zeit vom 23.04.2018 – 28.05.2018 lag der Bebauungsplan RA 13-3 „Stadtweg West“ öffentlich aus. In eben dieser Zeit konnte Stellung zum Bebauungsplanung genommen werden.

Gegenwärtig verhält es sich so, dass die Straße Am Stadtweg die Hauptzufahrtsstraße zu dem dahintergelegenen Neubaugebiet „Stadtweg West“ darstellt, welches in Teilen bereits in den vergangenen Jahren erschlossen und mit Einfamilien- bzw. Reihenhäusern bebaut wurde und nun erweitert werden soll. Dabei sieht der Plan derzeit vor, dass zukünftig die meisten Anwohner dieses Areals die Straße Am Stadtweg passieren werden, um zur Arbeit zu gelangen oder ihren Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Dem Gebiet „Stadtweg West“ vorgelagert liegt auch die Kindertagestätte Spatzennest, welche mit gut zweihundert zu betreuenden Kindern auch Rangsdorfs größte Kita ist. Tag ein Tag aus bringen Eltern ihre Kinder in den Morgenstunden zur Betreuung in den Kindergraten, um sie im Laufe des Tages wieder abzuholen.

Um die Sicherheit für Kinder und Eltern vor zu schnell fahrenden Autos vor der Kita zu gewährleisten wäre die bestmögliche Variante, den Straßenausbau voranzutreiben, weitere Zufahrtsstraßen zu planen und Verkehrsflüsse umzuleiten, hierfür wären zusätzliche Mittel erforderlich, die unserer Gemeinde gegenwärtig offenbar nicht zur Verfügung stehen.

Die Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer – Bürger für Rangsdorf e.V.“ hat sich nunmehr dieser Problematik angenommen. In einem Schreiben an die Gemeinde Rangsdorf hat unsere Bürgerinitiative Stellung zum Bebauungsplan RA 13-3 genommen und eine nachhaltigere Verkehrsberuhigung für die Straße „Am Stadtweg“ gefordert, als Sie derzeit durch die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h gewährleistet sein sollte.

Rebecca Thormann, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer“: Ein noch höheres Verkehrsaufkommen unmittelbar vor der Kita birgt unverantwortliche Gefahren für unsere Kinder. Gefahren die mit einer kleinen baulichen Maßnahme erheblich reduziert werden könnte“ 

Jeweils eine unmittelbar auf der Straße vor und hinter der Kita Spatzennest errichteten Bodenwelle könnten aus Sicht der Bürgerinitiative die notwendige Sicherheit für Kinder und Eltern bringen. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen und die Gemeindevertretung auf diese Problem aufmerksam zu machen, wurde mit gleichem Schreiben eine gleichlautende Petition eingelegt.

Die Fertigung der Bücker Flugzeuge war im Jahr 1935 von Berlin nach Rangsdorf verlegt worden. Dabei diente der Standort auch der Erprobung und Entwicklung von vielen Flugzeuptypen. Der ehemalige Reichssportflughafen Rangsdorf wurde am 30. Juli 1936 eröffnet. Der Rangsdorfer See diente damals auch als Wasserflughafen und hatte eine Abfertigungsmöglichkeit. Berühmte Persönlichkeiten, welche damals von Rangsdorf flogen waren unter anderem Heinz Rühmann und Beate Uhse, welche hier das Fliegen erlernte. Danach war Beate Uhse als Einfliegerin und Überführungsfliegerin für die Bücker Flugzeugwerke tätig.

Am 20. Juli 1944 um 7 Uhr startete von Rangsdorf Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten Werner von Haeften zum Führerhauptquartier Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen, wo er das Attentat vom 20. Juli 1944 beging. An das Ereignis erinnerte heute ein am ehemaligen Flugplatzgelände aufgestellter Gedenkstein.

Am 20.07.2018 wird es um 13.30 Uhr eine Kranzniederlegung an Gedenkstein und anschließend einen Rundgang um das Gelände geben. Gegen 15.00 Uhr haben interessierte Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, den ehemaligen Flugplatz/ die Bücker Flugzeugwerke im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Treffpunkt ist der Eingang zum Werksgelände, Walther-Rathenau-Straße (Personalausweis erforderlich).

Die Rote Armee nutze bis 1994 das Gelände militärisch. Nun soll frischer Wind in das Gelände einziehen. Die Firma Terraplan hat 2018 das Gelände vom Land Brandenburg gekauft. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sollen saniert undzusätzlich 191 Reihenhäuser errichtet werden. Der Terraplan-Projektentwickler Eduard Bunescu-Fay. sagte gegenüber der Berliner Zeitung: „Für ein Museum wäre da nach unserer Meinung sehr gut Platz.“

Das Flugfeld soll unbebaut bleiben. Der Investor möchte eine öffentlich zugängliche Anlage mit Parkcharakter entstehen lassen. Dabei soll man anhand von Schautafeln viel über die Geschichte erfahren. „Der Bücker-Verein ist uns dabei natürlich ein willkommener Partner“, wird der Immobilienentwickler in der Berliner Zeitung zitiert. „Die Bebauung des Geländes wird neue  Herausforderungen bringen, Eine große Anzahl Familien wird nach Rangsdorf ziehen. Diese brauchen unter anderem Plätze in Kitas und Schulen. Die Weichen dafür müssen zeitnah gestellt werden.“, sagt Oliver Scharfenberg. Schätzungen gehen auf dem Gelände von bis zu 1.000 neuen Einwohnern aus. Wer mehr über die Planungen erfahren möchte, findet auf unserer Website unter www.die-rangsdorfer.de/flugplatz die passenden Links zu den Planungsunterlagen.

Foto Quelle: Markus Hennen, Bruckbauer & Hennen GmbH Jüterbog

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