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Vor einigen Monaten gründete sich der Verein zur Rettung des Rangsdorfer Sees e.V.. Nun ist der Verein offiziell in das Vereinsregister beim Amtsgericht Potsdam eintragen worden. Auch der Landkeis Teltow Fläming ist schon auf den Verein aufmerksam geworden und hat Ihn zur passenden Sitzung nach Luckenwalde eingeladen.

„Wir werden uns gemeinsam engagiert u.a. für die Rettung des Rangsdorfer See einsetzen“ sagt der Vorsitzende Oliver Scharfenberg. „Da einige unserer Vereinsmitglieder auch bei den nächsten Wahlen antreten, werden wir das Thema wieder den Fokus der Gemeindevertretung bringen.“

Nun haben Interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit den Verein zur Rettung des Rangsdorfer See mit einer Spende oder auch einer Mitgliedschaft zu unterstützen. Anträge auf Mitgliedschaft können online gestellt werden unter: https://www.rangsdorfer-see.de

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro pro Jahr. Spenden können auch direkt auf das Konto des Vereins: Rettung des Rangsdorfer Sees e.V. mit der IBAN: DE 1283 0654 0800 0411 6607 und der BIC: GENODEF1SLR überwiesen werden.

Eine Spende bzw. ein Mitgliedsbeitrag können steuerlich berücksichtigt werden, bei Beträgen bis zu 200 Euro genügt der Kontoauszug als Nachweis – bei größeren Beträgen erstellt der Verein gerne eine entsprechende Spendenbescheinigung aus.

Sie können den Verein auch per E-Mail erreichen unter seerettung@gmx.de

Gutachter haben bereits vor Jahren darauf hingewiesen, der Rangsdorfer See wird verlanden. Um dieser nicht nur für die Rangsdorfer Bürger tickende Zeitbombe entgegenzutreten hat sich nunmehr ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel gegründet, den Rangsdorfer See zu retten. Mit dem Ziel, den See auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten hat sich der Verein mit dem Namen „Rettung des Rangsdorfer Sees“ konstituiert.

Bereits im Jahr 1930 eröffnete in Rangsdorf das „Strand-Casinos“ mit einer Glashalle welche 1.500 Innen- und 5.000 Außenplätzen am Ufer des Rangsdorfer Sees anbot. Eine 12m hohe Wasserrutsche, eine Tanzfläche und ein Badesteg lockten unzählige Ausflügler nach Rangsdorf, dem sogenannten „Lido Berlins“. Im Jahr 1930 sollen sich bis zu 100.000 Besucher am Strandbad Rangsdorf vergnügt haben.

Leider ist dieser alte Glanz des Rangsdorfer Sees längst verflogen und ein zweifelhafter morbider Charme übrig geblieben. Viele der heutige jüngeren Besucher ahnen nichts vom einstigen Fulminanz des Rangsdorfer Sees. Denn so gut wie er damals aussah, steht es um den See schon lange nicht mehr. Über die Jahre hinweg haben sich dicke Sediment Schichten gebildet, so dass der See heute nur noch eine Tiefe von Durchschnittlich ca. 2 m hat. Viel zu wenig um genug Reserven für Trockenperioden zu haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Vereins zur Rettung des Rangsdorfer Sees, Oliver Scharfenberg. Dass dies zu stimmen scheint, bestätigt die aktuelle Situation am See. Das Ufer hat sich mittlerweile um einige Meter verschoben.

Entstanden ist die Idee zur Seerettung in einem Arbeitskreis der parteiunabhängigen Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer – Bürger für Rangsdorf e.V. Dort wurde der Entschluss geboren, das Thema Seerettung mittels eines eigenständigen, unabhängigen und gemeinnützigen Vereins anzugehen.

Um die Verlandung des Sees endlich zu stoppen, wurden   zunächst die bereits z.T. seit Jahren vorhandenen Gutachten zum See im Vorfeld beschafft. Die Vereinsmitglieder planen nunmehr in einen nächsten Schritt diese zu sichten  und ein Sanierungskonzept mit Experten zu erarbeiten.

„Unser Ziel ist es, den Stillstand beim Thema Rangsdorfer See zu stoppen, sagt der Vorstandsvorsitzende Oliver Scharfenberg. „Seit Jahrzehnten wird geredet. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist. Wir haben eine Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generation, dieser müssen wir jetzt gerecht werden

Neben der geringen Wassertiefe ist unter anderem ein Hauptproblem des Sees, dass ein zu geringer Sauerstoffgehalt vorhanden ist.

Manuel Thormann, Vorstandsmitglied im Verein „Rettung des Rangsdorfer Sees hierzu: „Die Sanierungslösungen müssen wir im Detail erarbeiten, ob dies ein ausbaggern und / oder ein Belüften des Sees ist, wird mit Experten diskutiert“ Grundsätzlich ist es für den See durch das Jahrelange phlegmatische agieren der Gemeinde Rangsdorf fünf vor zwölf! .

Unabhängig hiervon begrüßt der Verein aber auch die positive Neuigkeiten, die Rund um den See entstehen. So wurde das Strandbad Rangsdorf mit seinen ca. 15.000 m² erst vor wenigen Monaten an die Strandbad Rangsdorf GmbH verpachtet. Die GmbH beabsichtigt wieder Leben in das Strandbad zu bringen. Dazu gehören laut dem Geschäftsführer Tim Kube, gastronomische Angebote und Investitionen in die Immobilie, welche im Eigentum der Gemeinde Rangsdorf steht.

Zu einem relativ neuen Trend gehört auch das Stand Up Padelling auf dem Rangsdorfer See. Der Betreiber Jörg Pontow vermietet mit seinem SUPCENTER RANGSDORF Boards an jung und alt und das Angebot geniest große Nachfrage. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.rangsdorfer-see.de

Die Rangsdorfer - Bürger für Rangsdorf e.V. | Die parteiunabhängige Bürgerinitiative für Rangsdorf