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RANGSDORF: Baumschutzsatzung in Rangsdorf

Die Baumschutzsatzung in Rangsdorf könnte in Teilen oder eventuell sogar vollständig unwirksam sein. Nun soll die Baumschutzsatzung erneuert und dabei weiter verschärft werden. Dagegen wendet sich der Bürgermeisterkandidat Oliver Scharfenberg. Er wendet ein, dass man zunächst einen Plan benötigt, wie man den Baumbestand nachhaltig verjüngt, statt einseitig die Einwohnerinnen und Einwohner mit neuen Regeln zu belasten. 

„Ich stehe für einen nachhaltigen Erhalt unsers grünen Ortsbildes. Jedoch müssen wir dafür ein nachhaltiges Konzept haben.“

Die Gemeinde sollte nach seiner Ansicht mit einem guten Beispiel voran gehen und selber Bäumen erneuern und zu einer Verjüngung des Baumbestandes beitragen. So sollen weitere Bäume gepflanzt werden und bei allen Planungen und Bauvorhaben im gesamten Gemeindebiet soll verstärkt darauf geachtet werden, dass alle Bauvorhaben einen Beitrag zum Erhalt des grünen Ortsbildes leisten.

Zudem weist Scharfenberg darauf hin, dass ältere Bäume mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. So werden die Sommer zunehmend heißer und länger und wir haben immer längere Perioden in denen es gar nicht oder nur wenig regnet. Er regt an, den Baumbestand an diese Herausforderungen anzupassen.

„Es müssen Baumarten zum Einsatz kommen welche diesen Anforderungen genügen und zudem möglich viel CO2 der Atmosphäre entziehen und möglichst viel Kohlenstoff speichern und somit einen positiven Beitrag zum Klimawandel leisten.“  

Ein solches Programm zur Verjüngung des Baumbestandes könnte z.B. wie folgt aussehen: Die Gemeinde berechnet eine Gebühr für die Genehmigung zur Fällung. Bei vorgenommener Ersatzpflanzung könnte die Gebühr teilweise oder vollständig zurückgezahlt werden an den Antragsteller. Bei nicht vorgenommener Ersatzbepflanzung wird für die Gebühr ein neue Baum durch die Gemeinde gepflanzt. Die Gebühr  muss hoch genug sein, um einen finanziellen Anreiz zu schaffen. Man sollte die Gebühr angemessen bemessen und ausgewogen vorgehen.

Scharfenberg fordert den Bürgermeister auf, den Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in dieser Sache zu suchen. Sämtliche Regelungen sollten nach seiner Vorstellung, erst nach einem Dialog und einer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. „Erst eine umfassende Beteiligung kann eine Akzeptanz in der Bevölkerung schaffen“, sagt Scharfenberg. Dies sieht er als eine Grundlage zum Erhalt des grünen Ortsbildes.

Pressemeldung des Bürgermeisterkandidaten Oliver Scharfenberg

Die Rangsdorfer - Bürger für Rangsdorf e.V. | Die parteiunabhängige Bürgerinitiative für Rangsdorf